Hunk of the day

12.10.07 18:25, kommentieren

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Grey's Anatomy Spin - Off: "Privat Practice". Starring: Kate Walsh

12.10.07 18:24, kommentieren

Einsamkeit, Zweisamkeit

Unlängst habe ich folgendes gelesen:

"Du kannst erst ein guter Partner sein, wenn du keinen Partner brauchst."

Ich denke, dass hier was wahres dran ist - auch wenn es an der Umsetzung oft ganz schön happert. Wo zieht man die Grenze zwischen Klammern und Füreinander - Dasein?

Ich brauche jemanden, der immer für mich da ist. Und für den ich immer da sein kann. Genau da aber beginnt das Problem. Vielleicht merken wir oft gar nicht, dass wir uns in einer Beziehung selbst aufgeben, nur um ja nicht allein sein zu müssen.
Ich denke aber, wenn man nur mehr für den anderen lebt, nur mehr in der Beziehung existieren kann, wird man irgendwann noch einsamer - man fühl die Leere in sich drin, und jede Sekunde, die man mit sich allein verbringen muss, wird entweder zur Selbstreflexion deluxe oder man kommt drauf, dass da keiner mehr innendrin ist in einem. Dass man nur mehr eine Hülle ist, die nicht gefüllt werden kann, wenn der Geliebte nicht anwesend ist.

Normalerweise würde ich jetzt in romantische Verklärungen verfallen. Wie schön muss es doch sein, sich nur vollkommen zu fühlen, wenn der Partner sein Leben mit dir teilt.
Ich denke immer noch, dass das zutrifft - auf langjährige Ehen mit gemeinsam aufgebauter Gegenwart und Zukunft.
Es wird aber gefährlich, wenn Dates (als Single) nur mehr ein zwanghaftes Suchen nach "Mr.Right" wird, wenn die kleinste Sympathie zu großen Gefühlen heranwächst, und diese sich aber doch nur als der berühmte Strohhalm herausstellen. Wenn der Herzenswunsch zur zwingenden Notwendigkeit, das Suchen zur Lebensaufgabe und das Zusammensein zum verzweifelten Klammern wird, ist man wohl für eine Beziehung noch nicht bereit.

Nein, du musst allein sein können, um zu zweit sein zu können.

Ich komme aber nicht herum, mich zu fragen: Was geschieht, wenn man weder allein noch in einer Beziehung leben kann?

12.10.07 18:24, kommentieren

ÖVP: Eingetragene Partnerschaft kommt

Ein überraschendes Ergebnis bringt die ÖVP-Perspektivengruppe: Das neue Partnerschaftsgesetz soll gleichgeschlechtliche Partnerschaften vor dem Standesamt ermöglichen.

Das zusammenfassende Papier des Leiters der ÖVP-Perspektivengruppe, Umweltminister Josef Pröll, wird einen überraschenden Vorschlag enthalten - nämlich den für ein Partnerschaftsgesetz, das die Besiegelung gleichgeschlechtlichen Partnerschaften vor dem Standesamt ermöglicht. Außerdem will Pröll die Einführung einer "Österreich-Card" für die Zuwanderung sowie eine Familienbesteuerung mit Familiensplitting vorschlagen, gab er in der Fernseh-"Pressestunde" bekannt.

Quelle: kurier.at

 

Na wenn das mal kein Fortschritt ist!! Bravo!!!

 

30.9.07 17:47, kommentieren

Pic of the day


Tom Ford mit Keira Knightly und Scarlett Johanson
auf der Vanity Fair 2006.

30.9.07 16:25, kommentieren

Angst

Wenn du weißt, du hast verloren, kommt die Angst. Wenn du weißt, du hast den Sieg abgegben, dann hast du Angst. Diese Angst breitet sich wie eine schwarze Decke über dich, und dann kannst du nichts mehr. Nicht mehr atmen, nicht mehr lachen, nicht mehr leben. Denn die Decke ist über dir, und manchmal ist es einfach zu schwer, sie abzustreifen zu können. Denn eigentlich wollen wir nur leben. Denn auch wenn genau dies das schwierigste auf der Welt ist, dann wollen wir eigentlich genau das. Denn wenn es zu spät ist, wissen wir, was wir wollen, nämlich genau das, was wir nicht mehr haben können. Und dann läuft das Leben nur noch an dir vorbei. Weil wir nicht mehr die Kraft haben, daran teilzunehmen. Denn die Angst ist einfach zu stark. Angst ist stärker als alles andere.

Doch dann wissen wir, dass es nicht stimmt. Dass du nicht mehr stimmst. Weil manchmal wissen wir es einfach. Das Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Und dann wissen wir wieder, dass wir doch eigentlich nur leben wollen. Nur leben, das, was wir vorher nicht verstanden haben. Und dann fragen wir uns, warum es passiert. Warum es uns passiert. Warum es überhaupt passiert. Denn für manches kann es keinen Grund geben. Oder verstehen wir ihn einfach nur nicht? Sind die Regeln des Lebens so sehr irrational, so sehr über uns stehend, dass wir es einfach nicht mehr verstehen? Doch, es muss einen Grund geben. Doch verstehen tun wir ihn trotzdem nicht. Und dann fallen uns plötzlich unsere Träume wieder ein – unsere Träume, die plötzlich so weit weg, so unerreichbar erscheinen. Weil wir wissen, dass es nun zu spät ist. Für so vieles. Zu spät um zu sagen „Ich liebe dich“, zu spät um so vieles gut zu machen, so vieles zu erleben, zu spät um zu fühlen, dass man sein ganzes Leben noch vor sich hat, Denn nun hat man es nicht mehr. Und das Leben geht einfach weiter. Man will stark sein, doch irgendwie kann man es nicht. Man kriegt es einfach nicht hin. Die simpelsten Dinge werden zur Qual, man hat die Kraft nicht mehr dazu. Denn es ist vorbei. Und du weißt es. Du weißt es einfach. Es ist vorbei. Zu spät. Und plötzlich will man, dass es wieder wie früher ist. Früher. Und nicht zu spät.

Frühere Zeiten kommen einem vor, wie aus einem anderen Leben. Oder als ein Leben von einem anderen. War das damals wirklich ich? Der, der gelacht hat? Der, dem nichts unterkriegen konnte? Der, der das Leben genoss? Der, der ich war? Es kommt einem so unwirklich vor, dieser Teil seiner Selbst, so als würde man ihn nicht mehr kennen. Nicht mehr wiederfinden. Das tut weh, manchmal so weh, dass man plötzlich wieder weiß, es ist vorbei. Und wenn man wieder Angst bekommt. Angst, die guten Dinge im Leben zu sehen, Angst, das Gefühl zuzulassen, es geht dir gut. Denn du weißt, es kommt wieder. Es geht dir nicht gut. Es holt dich wieder ein, das Schlechte, das Böse. Die Verzweiflung. Ist Glück vielleicht nur eine Vorspiegelung des Schicksals, die Ruhe vor dem Sturm? Um dich in Sicherheit zu wiegen, bevor es wieder gnadenlos zuschlägt? Du versuchst, positiv zu denken. Es wird alles wieder gut. Es muss doch alles wieder gut werden, nicht wahr? Sag, dass alles wieder gut wird. Bitte sag, dass es vorbei geht. Dass ich mich nicht mehr krampfhaft ablenken muss, nur um noch zu fühlen, dass ich am Leben bin. Nur um nicht in Tränen auszubrechen, wie es so oft passiert in letzter Zeit. Weil dir plötzlich bewusst wird, dass du es in vergangen Zeiten doch gut hattest. Und du es nicht erkannt hast. So lange nicht erkannt hast, bis alles wieder zurückkam und dir alles wegnahm. Und vielleicht ist es auch nur so, dass du es nicht erkennst. Dass du das Gute nicht siehst. Nicht sehen willst. Nicht sehen kannst. Denn immer noch ist die Decke über dir, die alles schwarz erscheinen lässt, die dir nicht mehr die Möglichkeit lässt, glücklich zu sein. Man verlangt eigentlich nicht viel. All die materiellen Dinge werden wertlos, weil du eigentlich nur leben willst. Ganz normal leben. Man verlangt doch gar nicht mehr. Ein normales Leben zu führen. Doch vielleicht ist das schon zu viel verlangt. Vielleicht ist gerade das so unmöglich, dass man dies nicht verlangen kann, Nicht verlangen darf. Aber irgendwann kannst du einfach nicht mehr. Irgendwann ist es genug.

30.9.07 16:23, kommentieren

Zitat des Tages

Glaube nie jemandem, der sagt: "Ich liebe dich!"

Glaube demjenigen, der mit Tränen vor dir steht und dich fragt: "Liebst du mich?"

28.9.07 19:17, kommentieren